ESAs warnen vor Risiken bei Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung für den EU-Finanzsektor

Financial Services News

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme weisen EBA, EIOPA und ESMA die Europäische Kommission auf die Risiken von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung für den Finanzsektor der EU hin. Gemäß der Vierten Geldwäscherichtlinie sind die Aufsichtsbehörden dazu befugt, alle zwei Jahre eine entsprechende Stellungnahme zu der Thematik zu veröffentlichen.

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Damit soll der Kommission die supranationale Risikobewertung und den europäischen Aufsichtsbehörden ihre Arbeit zur Förderung der aufsichtlichen Konvergenz und der Wettbewerbsgleichheit im Bereich der Anti-Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CTF) erleichtert werden. Überdies soll die Stellungnahme die zuständigen Aufsichtsbehörden der Mitgliedstaaten bei der Anwendung des risikobasierten Ansatzes zur Aufsicht im Bereich AML/CTF unterstützen.

Die Europäischen Aufsichtsbehörden machen in ihrer Stellungnahme deutlich, dass vor allem zwei Hauptprobleme bestehen; einerseits das Verständnis der Firmen davon, welchem ML/TF Risiko sie ausgesetzt sind und andererseits die wirksame Umsetzung von Sorgfaltspflichten und –verfahren gegenüber Kunden.

Außerdem wird auf den fehlenden Zugang zu Informationen hingewiesen, die eventuell dazu beitragen können, Terrorismusfinanzierung zu erkennen und zu unterbinden sowie auf erhebliche Unterschiede in der Art und Weise, wie die nationalen Aufsichtsbehörden ihre Aufgaben wahrnehmen.
Wenn diesen Problemen nicht umgehend entgegengewirkt wird, kann dies gemäß ESAs zur nachhaltigen Schwächung der Widerstandsfähigkeit der Europäischen Abwehrmaßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung führen.

 

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