Technische Regulierungsstandards: Präzisierung der Bedingungen für Genehmigungen zum Datenverzicht

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Die Verordnung legt die zwingenden Bedingungen fest, unter denen zuständige Behörden den Instituten die Genehmigung erteilen dürfen, für Schätzungen in Bezug auf die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD), eigene Schätzungen der Verlustquote bei Ausfall (LGD) und eigene Umrechnungsfaktorschätzungen Daten aus einem Zweijahreszeitraum statt aus einem Fünfjahreszeitraum zu verwenden sind. Die delegierte Verordnung ist eine Ergänzung zur CRR. Sie wurde am 14.01.2017 im EU-Amtsblatt veröffentlicht und tritt am 03.02.2017 in Kraft.

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Mit dem Datenverzicht soll eine Freistellung von der Pflicht gewährt werden, historische Daten aus einem Zeitraum von fünf Jahren für die Schätzung von IRB-Parametern bei Risikopositionsarten heranzuziehen, die im Portfolio des Instituts vorhanden sind, wenn es den IRB-Ansatz erstmals anwendet. Grundsätzlich sind alle Arten von Risikopositionen mit Ausnahme von Risikopositionen gegenüber Zentralstaaten, Zentralbanken und Instituten für Genehmigungen zum Datenverzicht zulässig. Die zuständigen Behörden dürfen Genehmigungen zum Datenverzicht nur dann erteilen wenn quantitative Bedingungen erfüllt sind. Die quantitativen Bedingungen sind erfüllt, wenn der gesamte Risikopositionswert und der gesamte risikogewichtete Positionsbetrag der beantragten Genehmigung sich auf höchstens 5% der gesamten Risikopositionswerts des Instituts und 5 % des gesamten risikogewichteten Positionsbetrags beläuft. Die qualitativen Bedingungen liegen u.a. vor, wenn ausreichender Nachweis erbracht wird, dass Daten längerer Zeitreihen nicht vorliegen und eine angemessene Sicherheitsspanne vorgesehen wird, um Schätzfehler hinlänglich auszugleichen.

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