KPMG Studie: Crossing the Line | KPMG | AT

KPMG Studie: Crossing the Line

KPMG Studie: Crossing the Line

Grenzen der Privatsphäre nicht überschreiten

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Unternehmen wissen mehr über ihre Konsumenten als je zuvor

Die digitale Wirtschaft hat es Unternehmen ermöglicht, mehr Informationen über ihre Kunden zu sammeln als je zuvor. Die Verbraucher profitieren davon, indem sie eine einfachere, bessere und individuellere Betreuung erhalten. Doch obwohl die Konsumenten wissen, dass ihre Daten gesammelt und von den Unternehmen in verschiedenster Weise verwendet werden, wirkt sich die Art und Weise der wahllosen Datenverarbeitung personenbezogener Daten oft nachteilig für Unternehmen aus.

KPMG befragte fast 7.000 Verbraucher in 24 Ländern unter welchen Umständen sie sich bei der Verwendung ihrer persönlichen Daten wohl oder unwohl fühlen, um herauszufinden, was für Kunden ein absolutes No-Go ist.

Ein Leitfaden für Organisationen um die Verbraucherempfindlichkeiten zu verstehen

Die Empfindlichkeiten der Verbraucher hinsichtlich der Nutzung ihrer personenbezogenen Daten zu verstehen ist für die Schaffung und Aufrechterhaltung der Vertrauensbasis zwischen Kunden und Unternehmen von zentraler Bedeutung. Für Unternehmen, die Verbraucherdaten verwenden um ihre Marketing- und Dienstleistungen zu personalisieren, eine höhere Markenloyalität zu erreichen und bessere Produkte entwickeln wollen ist es besonders wichtig zu begreifen, dass Konsumenten trotz ihrer Bequemlichkeit nicht auf die Privatsphäre verzichten wollen. Datenschutz ist somit unerlässlich für jedes Unternehmen.

Die Sorgen der Verbraucher verstehen:

  • Weniger als 20 Prozent wollten Angaben zu Ihrem Online-Suchverhalten, Einkommen, Wohnort oder über medizinische Daten machen.
  • 55 Prozent der Verbraucher sagen, dass sie sich aus Datenschutzgründen gegen Online Einkäufe entschieden haben.
  • In den meisten Ländern geben die Befragten an, dass ihnen Datenschutzkontrolle wichtiger ist als Bequemlichkeit bzw die sonstigen Vorteile die Online Shopping bietet.
  • 75 Prozent der Befragten sind beunruhigt, dass beim Online Shopping Ihre Daten an Dritte weitergegeben werden. 
  • Über zwei Drittel fühlen sich unwohl bei Smart-Phone und Tablet Apps, die persönliche Daten benutzen.
  • Die Hälfte der Teilnehmer löschen bereits ihre Internet-Browser-Cookies oder verwalten ihre Social-Media-Datenschutzeinstellungen.
  • Fast ein Drittel benutzt „inkognito“ oder "nicht verfolgen" -Modi, wenn sie im Web surfen.
  • 25 Prozent verwenden eine Verschlüsselung zum Schutz ihrer persönlichen Daten.
  • Nur die Hälfte der befragten Personen würde gratis oder billigere Produkte im Austausch für weniger Privatsphäre akzeptieren. 
  • Für 32 Prozent der Befragten sind starke Cyber-Security-Systeme unerlässlich um den Datenschutz zu gewährleisten.
  • Andererseits denken 78 Prozent, dass Telematikgeräte, die es Notdiensten ermöglichen, die Fahrzeuge ihrer Kunden zu verfolgen, eine gute Sache sind.
  • 57 Prozent sind froh einen intelligenten Energiezähler installiert zu haben, der den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigt und somit den Energieanbietern eine intelligente Netz- und Ressourcensteuerung ermöglichen soll.

Während das Empfinden, wann die Grenze zur Privatsphäre überschritten ist, international variiert sind die Top 3 Bedenken der Verbraucher weltweit über die Art und Weise in der Organisationen ihre persönlichen Daten nutzen die gleichen: unerwünschte Werbung, Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte, und das Fehlen von sicheren Systemen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier 

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