EBA startet Konsultation zur Meldung operationeller oder sicherheitsrelevanter Vorfälle gemäß PSD2

Financial Services News

Die Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde beinhalten gemäß Art. 96 Abs. 3 der überarbeiteten Zahlungsdiensterichtlinie sowohl Informationen zur Klassifizierung der schwerwiegenden Vorfälle durch Zahlungsdienstleister als auch Kriterien für die Bewertung der Relevanz eines Vorfalls durch die zuständigen Behörden.

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Insbesondere spezifizieren die Leitlinien:

  • Die Kriterien zur Klassifizierung von operationeller und sicherheitsrelevanter Vorfälle als schwerwiegend
  • Die von Zahlungsdienstleistern zu verwendenden Templates für die Meldung an die zuständigen Behörden
  • Die von den zuständigen Behörden zu verwendenden Indikatoren, um die Relevanz dieser Vorfälle bewerten zu können

Die Leitlinien unterstützen dabei die Zielsetzungen der PSD2. Darunter fallen unter anderem die Förderung des integrierten Zahlungsverkehrsmarktes innerhalb der EU, die Gewährleistung der einheitlichen Anwendung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen, Schaffung eines sicheren Rahmens im Bereich der Zahlungsdienste sowie der Schutz der Konsumenten.

Im Leitlinienentwurf werden die von Zahlungsdienstleistern zu verwendenden Kriterien, Schwellenwerte und Methodologien dargelegt, die dabei helfen festzulegen, ob ein operationeller oder sicherheitsrelevanter Vorfall als schwerwiegend zu klassifizieren ist und deshalb den zuständigen Behörden gemeldet werden muss.

Am 9. Februar 2017 findet eine öffentliche Anhörung statt und die Konsultationsfrist endet am 7. März 2017.

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