EU-Rat nimmt Vorschlag zur Verschiebung der PRIIPs-Verordnung auf den 31. Dezember 2017 an

Financial Services News

Bereits im Vorfeld der offiziellen Annahme hatte sich der Rat darauf geeinigt, den Vorschlag der Kommission zur Verschiebung ohne Widerspruch eines Mitgliedstaates anzunehmen. Mit diesem „beschleunigten“ Verfahren wollten die EU-Institutionen sicherstellen, dass die Verschiebung der PRIIPs-Verordnung rechtzeitig vor dem 31. Dezember 2016 im EU-Amtsblatt veröffentlicht wird.

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Die Verschiebung um ein Jahr ermöglicht die Entwicklung technischer Regulierungsstandards und lässt der Industrie genügend Zeit, die neuen Regelungen in ihr eigenes Regelwerk zu integrieren und anzuwenden. Auslöser der Verschiebung war die Ablehnung des Europäischen Parlaments der technischen Regulierungsstandards, die ursprünglich von der Kommission angenommen wurden.
Durch die Verordnung (EU) 1286/2014 (PRIIPs-VO) soll die Transparenz für Kleinanleger verbessert werden und deren Vertrauen in die Finanzmärkte gestärkt werden. Es soll sichergestellt werden, dass Kleinanleger immer die erforderlichen Informationen erhalten, die sie benötigen, um bei der Investition sachlich fundierte Entscheidungen treffen zu können. Informationsasymmetrien erschweren aus der Sicht der Aufsicht sowohl den Vergleich von Kosten als auch von Risiken von Produkten und sind daher unbedingt zu vermeiden.
Die Verordnung zur Verschiebung des Anwendungsdatums wurde ohne Diskussion angenommen.

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