EBA-Bericht zur Entwicklung des LCR veröffentlicht

Financial Services News

Der dritte Bericht der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde zur Liquidity Coverage Ratio beruht auf den Jahresdaten 2015. In den bisherigen Berichten zeigte sich eine kontinuierliche Steigerung der LCR auf durchschnittlich 134% zu Jahresende 2015. Bei einigen Banken besteht allerdings noch eine Liquiditätslücke von insgesamt 10,9 Mrd. EUR.

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Die Steigerung der LCR wird hauptsächlich auf die Steigerung der liquiden Vermögenswerte zurückgeführt, die sich seit 2011 beinahe verdoppelt haben. Die Nettomittelabflüsse hingegen konnten auf relativ stabilem Niveau gehalten werden. Der Bericht zeigt des Weiteren, dass Banken mit verschiedensten Geschäftsmodellen trotz großen Unterschieden zueinander im Durchschnitt 100% der Mindestanforderung erreichen.

Auch eine quantitative Analyse des Vergleichs der LCR nach der delegierten Verordnung der Kommission und der LCR gemäß dem Basel III Rahmenwerk ist ein Teilbereich des Berichts. Die Ergebnisse zeigen, dass kleinere Banken (Gruppe 2) sowie spezialisierte Kreditinstitute (Autobanken, Verbraucherkreditbanken) von den EU-spezifischen Regelungen profitieren.

Auch Geschäfte mit Nationalbanken werden in dem Bericht näher beleuchtet. Dabei wird insbesondere auf die Wesentlichkeit deren Forderungen für die Liquiditätspuffer der eingegangen. Daneben wurden innerhalb des Berichts Inkongruenzen hinsichtlich der Liquiditätsdeckungsanforderungen an Banken mit Geschäftstätigkeiten mit wesentlichen Währungen festgestellt. Bei einer Großzahl dieser Banken liegt die LCR zwar über 100%, in USD bzw. anderen wesentlichen Währungen wird dieser Schwellenwert jedoch nicht erreicht.

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