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FMA überarbeitet Mindeststandards zum Risikomanagement

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Die Finanzmarktaufsicht hat am 23. Dezember 2016 einen Konsultationsentwurf für überarbeitete FMA-Mindeststandards zum Risikomanagement und zur Vergabe von Fremdwährungskrediten und Krediten mit Tilgungsträgern vorgelegt.

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Die FMA-Mindeststandards wurden insbesondere in den folgenden Punkten angepasst bzw. erweitert:

  • Die Definition eines Fremdwährungskredits wurde an die Bestimmungen des Hypothekar- und Immobilienkreditgesetzes (HIKrG) angepasst
  • Zum Thema Risikovorsorge wurde ein Kapitel hinzugefügt (Rz 27ff):
    Hier sind Parameter zu definieren (z.B. die verwertbare Sicherheiten, erwartete Deckungslücken, etc.). Erscheint eine Rückzahlung in voller Höhe unwahrscheinlich, sind diese Positionen unabhängig von etwaigen Risikovorsorgen gemäß Art 178 CRR im Einzelfall als ausgefallen zu behandeln.
  • Informationsverpflichtungen wurden erweitert (Rz 41ff):
    Sobald die Restlaufzeit sieben Jahre beträgt, sind zumindest jährlich Informationsschreiben an alle Verbraucher zu übermitteln, die insbesondere eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch enthalten müssen.
  • Zum Thema Markttransparenz wurde ein neuer Abschnitt hinzugefügt (Rz 48ff):
    Wenn gewisse Parameter überschritten werden, ist eine umfassende Offenlegung in Säule III bezüglich des FX-Risikoprofils vorgesehen (Das FX-Volumen an nicht-abgesicherte Kreditnehmer stellt mindestens 10% des Gesamtkreditbestandes dar; das absolute FX-Volumen beträgt mindestens 50 Mio. EUR; die erwartete Deckungslücke bei Tilgungsträgerkrediten auf aggregierter Ebene beträgt mindestens 20%).

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