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EBA veröffentlicht finale Leitlinien zur Offenlegung gemäß Säule III des Baseler Rahmenwerks

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Nachdem der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht eine überarbeitete Fassung des Säule III Rahmenwerks im Jänner 2015 erarbeitet hatte, hat die EBA nun ihre eigenen Leitlinien zur Sicherstellung einer harmonisierten und zeitgerechten Implementierung des Säule III Rahmenwerks veröffentlicht.

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Diese, den Anforderungen der CRR nicht entgegenstehenden Leitlinien beinhalten weitere Unterstützungsmaßnahmen für Institute, damit diese sowohl den CRR-Anforderungen als auch den überarbeiteten Baseler Anforderungen gerecht werden können. Die Leitlinien stellen einen wichtigen Schritt der EBA in ihrer Bestrebung dar, die Konsistenz und die Vergleichbarkeit regulatorischer Offenlegungen von Instituten zu verbessern und zu erweitern. Dabei nehmen die Leitlinien keine Veränderung der Anforderungen an regulatorische Offenlegungen gemäß Teil 8 der CRR vor; viel eher haben sie beratenden Charakter ein, um Institute bei der Erfüllung der Anforderungen der CRR  und Säule III zu unterstützen.

Die Leitlinien umfassen dabei den gesamten Inhalt der Säule III. In diesem Zusammenhang erwartet die EBA neue Anforderungen im Bereich von Verbriefungen, die derzeit auf EU-Level diskutiert werden sowie andere Offenlegungsanforderungen in Teil 8 der CRR, für die bereits delegierte Verordnungen oder Leitlinien der EBA existieren, wie beispielsweise für Eigenmittel und die Leverage Ratio. Diese Leitlinien richten sich vor allem an global- und andere systemrelevante Banken (G-SIIs und O-SIIs). Das Proportionalitätsprinzip ist in den Leitlinien durchwegs integriert. So wird von kleineren, weniger komplexen Instituten ein niedrigeres Risikoprofil erwartet, sodass diese nicht allen Offenlegungsanforderungen nachkommen müssen. Des Weiteren erlaubt das Wesentlichkeitsprinzip den Instituten eine individuelle Anpassung der Granularität und Frequenz ihrer Offenlegungen.

Die Leitlinien sind ab dem 31. Dezember 2017 anzuwenden; G-SIIs werden jedoch dazu angehalten, einigen Teilbereichen der Leitlinien bereits ab dem 31. Dezember 2016 nachzukommen.

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