ESAs veröffentlichen finale Leitlinien zur Geldwäsche- und Terrorismusbekämpfung

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Die Leitlinien der Europäischen Aufsichtsbehörden richten sich an die nationalen Aufsichtsbehörden, die für die Beaufsichtigung von Finanzinstituten mit Verpflichtungen zur Geldwäsche- und Terrorismusbekämpfung verantwortlich sind.

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Die Leitlinien sind ein wesentlicher Bestandteil der Anstrengungen des gemeinsamen Ausschusses zur Schaffung konsistenter, wirksame und risikobasierter Aufsichtspraktiken innerhalb der EU und tragen zu einem robusteren Anti-Gelwäsche und –Terrorismus Regime in Europa bei. Die Leitlinien entsprechen dabei den internationalen AML/CTF Standards.

Die risikobasierten Aufsichtsrichtlinien richten sich an nationale Aufsichtsbehörden, die für die Überwachung der ordnungsgemäßen Einhaltung der Kreditinstitute der anzuwendenden AML/CFT Bestimmungen verantwortlich sind. Sie definieren die Eigenschaften eines risikobasierten Ansatzes für die AML/CFT Aufsicht und legen fest, wie die zuständigen Behörden zur Sicherstellung einer verhältnismäßigen Allokation aufsichtlicher Ressourcen vorgehen sollten.

Insbesondere fordern die Leitlinien die zuständigen Behörden dazu auf, das Risiko der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in ihrem Sektor zu ermitteln und den Fokus, die Intensität und Frequenz aufsichtlicher Maßnahmen gemäß des risikobasierten Ansatzes entsprechend anzupassen. Als Teilbereich eines wirksamen risikobasierten Ansatzes zur Aufsicht von GW/TF sollten die zuständigen Behörden über geeignete und qualifizierte Mitarbeiter verfügen.

Schließlich stellen die Leitlinien klar, dass weder die Größe noch die systemische Relevanz eines Instituts maßgebend für das Ausmaß ist, in welchem es GW/TF Risiken ausgesetzt ist. Auch kleine Institute, die nicht systemrelevant sind, können einem hohen GW/TF Risiko ausgesetzt sein.

 

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