EBA konsultiert ITS zur VO (EU) No 680/2014 im Hinblick auf operatives Risiko und einzelne Forderungen

Financial Services News

Die Konsultation zu überarbeiteten Durchführungsstandards hinsichtlich des aufsichtlichen Meldewesens der europäischen Bankenaufsichtsbehörde zeigt neue Anforderungen bei der Meldung von einzelnen Forderungen sowie adaptierte Erfordernisse hinsichtlich des Reportings von Daten des operationellen Risikos.

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Diese aufsichtlichen Meldestandards haben die Zielsetzung, Informationen und Datenmaterial zur konsistenten Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen der Institute zu sammeln und müssen im Falle von etwaigen Änderungen der Erfordernisse entsprechend aktualisiert werden.

In der Vergangenheit stellten sich Informationen zu einzelnen Forderungen als wesentlich heraus und gewinnen durch die gegenwärtig verstärkte Prüfung der Behandlung von Sovereigns immer mehr an Bedeutung. Da das derzeitig verfügbare Datenmaterial einige Defizite aufweist und man daher mehrfach auf Ad-hoc Datenerhebungen der zuständigen Behörden zurückgreifen musste, beinhalten die von der EBA vorgeschlagenen Durchführungsstandards zusätzliche Informationen zu einzelnen Forderungen.

In Anbetracht der beträchtlichen Steigerung der Kosten für operationelle Risikoereignisse und dessen erhebliche Auswirkung auf Rentabilität der betroffenen Institute, schlägt die EBA in den Durchführungsstandards auch verschiedene Anpassungen für die Meldung von Informationen im Zusammenhang mit operationellen Risiken vor. Diese sollen den Aufsichtsbehörden die Überwachung der Verluste aufgrund dieser Risiken und die Ermittlung der ihnen zugrunde liegenden Ursachen ermöglichen.

Die Konsultation läuft bis 7. Jänner 2017.

 

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