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ESMA veröffentlicht Leitlinien zur Vergütung im Rahmen von OGAW und AIFMD

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Die von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde veröffentlichten Leitlinien beziehen sich beide auf solide Vergütungsgrundsätze, jeweils gemäß der UCITS Richtlinie sowie gemäß der AIFMD Richtlinie.

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Die Leitlinien zur Vergütung innerhalb des UCITS-Rahmenwerks verdeutlichen die Anforderungen der UCITS Richtlinie an Verwaltungsgesellschaften bei Erstellung und Anwendung einer Vergütungsrichtlinie für Schlüsselmitarbeiter (identified staff). Dabei werden die Aufgaben des Leitungsorgans, des Vergütungsausschusses sowie der verschiedenen Kontrollfunktionen konkretisiert und auf grundlegende Vorgaben wie zB Proportionalität innerhalb der Vergütungsrichtlinie eingegangen. Zielsetzung der Leitlinien ist die gemeinsame, einheitliche und konsistente Anwendung der UCITS-Bestimmungen zum Thema Vergütung sowie Unterstützung im Bereich der allgemeinen Vergütungspolitik im Unternehmen, bei der Anpassung der Vergütung an Risiken und bei der Offenlegung der Vergütung.

Die AIFMD-Leitlinien modifizieren die derzeitigen Leitlinien zu soliden Vergütungsgrundsätzen gemäß AIFMD (ESMA/2013/232). Die Änderung bezieht sich auf jenen Abschnitt dieser Leitlinien, welcher sich auf die Anwendung von Vergütungsregeln im Konzernkontext bezieht und die potenzielle Reichweite der CRD IV innerhalb einer Bankengruppe bestätigen soll.

Die nationalen Aufsichtsbehörden haben der ESMA innerhalb von zwei Monaten mitzuteilen, ob sie den Leitlinien nachkommen oder nicht nachkommen werden. Im Falle des Nicht Nachkommens sind Gründe zu benennen.

Die Leitlinien gelten ab dem 1. Jänner 2017 und wurden in alle 23 offiziellen Sprachen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union übersetzt.

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