ESMA konsultiert Leitlinien zur Aussetzung des Handels gemäß MiFID II

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Das von der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde veröffentlichte Konsultationspapier behandelt die Kalibrierung, Veröffentlichung und Meldung von Handelsstopps gemäß MiFID II.

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Gemäß MiFID II schreiben die Mitgliedstaaten vor, „dass ein geregelter Markt in der Lage zu sein hat, den Handel vorübergehend einzustellen oder einzuschränken, wenn es kurzfristig zu einer erheblichen Preisbewegung bei einem Finanzinstrument auf diesem Markt oder einem benachbarten Markt kommt, und dass er in Ausnahmefällen in der Lage zu sein hat, jedes Geschäft zu stornieren, zu ändern oder zu berichtigen.“

Die ESMA ist nun dazu beauftragt, Leitlinien zur Kalibrierung dieser Handelsstopps zu entwickeln. Da geregelte Märkte auch im Falle einer erheblichen Preisbewegung auf benachbarten Märkten in der Lage sein müssen, einen Handelsstopp durchzuführen, müssen sie neben sich selbst auch die Entwicklungen auf diesen Märkten überwachen. In diesem Zusammenhang hält es die ESMA für notwendig, Leitlinien zur richtigen Kommunikation von Handelsstopps an Marktteilnehmer zu veröffentlichen.

Die vorgeschlagenen Leitlinien befassen sich unter anderem mit:

  • Der Kalibrierung von Handelsstopps
  • Der Informationsverbreitung hinsichtlich der Wirkungsmechanismen zur Beherrschung des Volatilitätsrisikos auf dem jeweiligen Handelsplatz
  • Dem Verfahren und dem Format für die Übermittlung der relevanten Parameter für den Handelsstopp von den nationalen Aufsichtsbehörden an die ESMA 

Die ESMA bittet um Stellungnahme bis 6. Dezember 2016.

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