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EBA konsultiert ITS zum MREL Reporting durch die Aufsichtsbehörden

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Die Konsultation der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde bezieht sich auf die Erstellung von Durchführungsstandards zu Verfahren und Vorlagen, die von den Abwicklungsbehörden bei der Meldung der Mindestanforderungen für regulatorische Eigenmittel und berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten (MREL) an die EBA verwendet werden sollen. Diese Standards werden es der EBA ermöglichen, die einheitliche Implementierung von MREL EU-weit zu überwachen.

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MREL ist von den Abwicklungsbehörden unter Berücksichtigung bestimmter Vorgaben institutsindividuell festzulegen und ist daher hinsichtlich Höhe und Anerkennungskriterien vergleichsweise flexibel gestaltet. Die Meldung der MREL an die EBA soll unter Verwendung einheitlicher Verfahren und Vorgaben stattfinden.

Die von der EBA vorgeschlagenen Vorlagen umfassen unter anderem den Gesamtbetrag, den ein Institut an MREL halten muss sowie alle Komponenten, die auf die Entscheidung über die jeweilige Höhe von MREL Einfluss nehmen. Außerdem haben die Abwicklungsbehörden etwaige Anpassungen an den MREL-Betrag zu erklären, was der EBA die Überwachung der einheitlichen Anwendung des MREL-Rahmenwerks erleichtern wird. Des Weiteren können dadurch mögliche Inkonsistenzen in vergleichbaren Instituten innerhalb der EU hinsichtlich der Festlegung von MREL besser erkannt und bewertet werden.

Diese Durchführungsstandards decken lediglich die Meldung der MREL-Anforderungen von Abwicklungsbehörden an die EBA ab. Meldungen der Institute an Abwicklungs- bzw. Aufsichtsbehörden sind nicht Teil dieser Konsultation.

Konsultationsfrist ist der 21. November 2016.

 

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