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Baseler Ausschuss veröffentlicht finalen Standard zu Instrumenten mit TLAC bei G-SIBs

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Das Baseler Komitee hat den finalen Standard bezüglich der regulatorischen Behandlung von "total loss-absorbing capacity (TLAC)" umfassenden Investments bei global systemrelevanten Banken (G-SIBs) veröffentlicht.

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Zielsetzung ist es, das Ansteckungsrisiko innerhalb des Finanzsystems im Falle einer Abwicklung einer global systemrelevanten Bank zu reduzieren, wobei sich der Standard an sowohl G-SIBs als auch an non-G-SIBs richtet.


Die wesentlichen Elemente sind die Folgenden:

  • Abzug von Tier-2 Kapital: Beteiligungen an TLAC Instrumenten, die nicht schon vom regulatorischen Kapital umfasst werden, müssen Banken von ihrem eigenen Tier-2 Kapital abziehen
  • Festgelegter Schwellenwert, unterhalb welchem kein Abzug erforderlich ist
  • Mit untergeordneten Arten von TLAC gleichrangige Instrumente müssen ebenfalls abgezogen werden

Der Standard wird zusammen mit den Mindestanforderungen an TLAC bei global systemrelevanten Banken am 1. Jänner 2019 in Kraft treten. Ausgenommen davon sind G-SIBs, deren Hauptsitz in Schwellenländern situiert ist.

 

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