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ESMA finalisiert ITS zu Sanktionen und Maßnahmen gemäß der Marktmissbrauchsverordnung

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In dem von der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde veröffentlichten finalen Entwurf von technischen Durchführungsstandards wird festgelegt, dass nationale Aufsichtsbehörden die ESMA zumindest jährlich über eigene Untersuchungen sowie Sanktionen und Maßnahmen, die im jeweiligen Mitgliedstaat gemäß der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) umgesetzt werden, informieren müssen.

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In der Verordnung wird zwischen zwei Arten der Übermittlung von Information unterschieden:

  • Die nationalen Aufsichtsbehörden haben der ESMA jährlich aggregierte Information bezüglich aller administrativer und strafrechtlicher Sanktionen sowie sonstiger administrativer Maßnahmen, welche im Zuge der Art 30, 31 und 32 der MAR auferlegt wurden, bereitzustellen. Darüber hinaus sollen strafrechtliche und verwaltungsrechtliche Untersuchungen, die gemäß der oben genannten Artikel durchgeführt wurden, ebenfalls der ESMA gemeldet werden.
  • Der Öffentlichkeit zugänglich gemachte verwaltungsrechtliche und strafrechtliche Sanktionen sowie andere verwaltungsrechtliche Maßnahmen müssen gleichzeitig der ESMA gemeldet werden.

Die ESMA hat die finalen ITS der Europäischen Kommission zur Billigung vorgelegt, nach Annahme durch die Kommission sowie des Europäischen Parlaments und des Rates werden die ITS durch die Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union verbindlich. 

 

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