EBA konsultiert Leitlinien bezüglich des Managements von Kreditrisiken

Financial Services News

Das Konsultationspapier folgt auf die Veröffentlichung der Leitlinien zu diesem Themengebiet, welche im Dezember 2015 vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht veröffentlicht wurden. In diesen wird gefordert, dass im Bereich des Kreditrisikomanagements zur Implementierung und laufenden Anwendung der Bilanzierung von erwarteten Kreditausfällen sachgerechte Methoden verwendet werden.

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Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde ist dieser Forderung nun nachgekommen und hat sachgerechte Methoden für das Kreditrisikomanagement von Kreditinstituten definiert. Eine hochwertige und konsistente Anwendung von Bilanzierungsstandards stellt dabei die Basis für die effektive Anwendung der regulatorischen Kapitalanforderungen dar.

Eine erhebliche Anzahl an Kreditinstituten in der EU unterliegt den IFRS Standards, welche die Bewertung von Kreditrisikovorsorgen auf Basis eines Expected-Loss Modells anstatt auf Basis eines  Incurred-Loss Modells vorsehen. Die EBA begrüßt diesen Ansatz, da er zu einer Verbesserung  der bilanziellen Abbildung von Kreditverlusten führt.

Die Leitlinien hindern Kreditinstitute nicht daran, die Wertminderungsanforderungen im Rahmen von IFRS 9 zu erfüllen – sie sollen vielmehr als aufsichtsrechtlicher Ansatz zur Unterstützung der korrekten Umsetzung dieser Anforderungen dienen. Anforderungen hinsichtlich der Bestimmung erwarteter Verluste zum Zwecke der regulatorischen Eigenmittelunterlegung sind von den Leitlinien nicht erfasst.

Die Konsultationsfrist endet am 26. Oktober 2016.

 

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