Erhöhung der SSM Aufsichtsgebühren für 2016

Financial Services News

Die Europäische Zentralbank hat in ihrem Beschluss (EU) 2016/661 über den Gesamtbetrag der jährlichen Aufsichtsgebühren einen Betrag von EUR 404.536.022 festgesetzt.

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Der Betrag entfällt zu 88,4% auf die 129 signifikanten Institute, die restlichen 11,6% auf die 3200 nicht signifikanten Institute. Die im Vergleich zu 2015 um 23,9% gestiegenen Kosten wurden von der EZB nach einer sorgfältigen Analyse der im ersten Jahr gewonnenen Erfahrungen zu den aufsichtsrechtlichen Tätigkeiten beschlossen. Die EZB hat unter anderem auch eine Aufstockung um 160 zusätzliche Mitarbeiter beschlossen, um die aufsichtsrechtlichen Anstrengungen bewältigen zu können. Ein weiterer, wenn auch geringerer Anstieg, wird im Jahr 2017 erwartet.

Die jeweilige Gebühr einer Bank richtet sich dabei nach der Größe und dem Risikogehalt der Bankgeschäfte. Die Aufsichtsgebühr wird zu 10% durch Mindestgebühren und zu 90% aus variablen Gebühren eingehoben, wobei bei den kleinsten bedeutenden Instituten mit einer Bilanzsumme von weniger als 10 Milliarden EUR die Mindestgebührenkomponente halbiert wird.

Die Banken erhalten ihren Gebührenbescheid im Oktober 2016.

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