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ESMA Konsultation bezüglich kleiner finanzieller Gegenparteien

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In diesem Konsultationspapier empfiehlt die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde eine Änderung der Phase-In-Periode für das Zentrale Clearing von OTC Derivaten für finanzielle Gegenparteien mit begrenztem Derivatevolumen gemäß der European Market Infrastructure Regulation (EMIR).

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Konkret schlägt die ESMA vor, die Phase-in-Periode für finanzielle Gegenparteien, welche ein begrenztes Derivatevolumen haben und in Kategorie 3 gemäß EMIR klassifiziert sind, um zwei Jahre zu verlängern. Dies würde die betroffenen Unternehmen dabei unterstützen, ihre Schwierigkeiten bezüglich ihrem Zugang zu einer Zentralen Gegenparteien (Central Clearing Counterparties – CCPs) zu mildern.

Für eine direkte Mitgliedschaft bei einer CCP ist die Erfüllung einiger Kriterien erforderlich, die für kleine finanzielle Gegenparteien oftmals nicht bzw. nur schwer erfüllbar sind. Die ESMA identifiziert vor allem Probleme bezüglich der geringeren Kapitalausstattung und Ausfallsdeckung. Da somit kein direkter Zugang zu einer CCP für diese Unternehmen besteht, müssen diese kleinen finanziellen Gegenparteien Kunde eines Clearing-Mitglieds werden bzw. indirekte Clearing-Vereinbarungen treffen.

Mithilfe der Konsultation versucht die ESMA diese Probleme besser identifizieren und quantifizieren zu können und feststellen, ob weitere Bemühungen ihrerseits in dem Problemfeld erforderlich sind.

Die Konsultationsfrist endet am 5. September 2016.

 

Consultation Paper
On the clearing obligation for financial counterparties with a limited volume of activity

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