EBA Konsultationen bezüglich MREL

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Das von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde veröffentlichte Konsultationspapier über einen Zwischenbericht bezieht sich auf die Implementierung und das Design der Mindestanforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten (Minimum Requirements for Eligible Liabilities – MREL).

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Der Zwischenbericht richtet sich an die Europäische Kommission und beinhaltet einen künftigen Gesetzesvorschlag über die Implementierung eines Standards der Gesamtverlustausgleichsfähigkeit (Total Loss-Absorbing Capacity – TLAC) innerhalb der EU sowie über eine Überprüfung der MREL. Weitere Bestandteile des Gesetzesvorschlags werden im Zuge des finalen Berichts der EBA  bis zum 31. Oktober 2016 zur Verfügung gestellt.

Konkret beinhaltet der Zwischenbericht mehrere vorläufige Empfehlungen seitens der EBA:

  • Veränderung der Bezugsbasis der MREL von gesamten Verbindlichkeiten und Eigenmitteln hin zu risikogewichteten Aktiva
  • Vermeidung der Anrechnung von CET1-Instrumenten sowohl als Kapitalpuffer als auch MREL und Berücksichtigung der damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die maximalen ausschüttungsfähigen Beträge (MDA)
  • Erweiterung und Ergänzung der vorhandenen Maßnahmen bei Verstößen gegen MREL
  • Spezielle Geschäftsmodelle sollten bei der Kalibrierung/Justierung von MREL miteinbezogen werden, insofern diese zu Unterschieden in Abwicklungsstrategien führen. Die Kalibrierung soll in jedem Fall in engem Zusammenhang mit der jeweiligen Abwicklungsstrategie stehen und dieser angemessen sein
  • Eine obligatorische Unterordnung für zumindest einige Banken soll eingeführt werden, während generell die Transparenz und Offenlegung für alle Kreditgeber erhöht werden soll
  • Klauseln zur internationalen Anerkennung in Verträgen sollen angewendet werden um bail-in-fähige Verbindlichkeiten zu erreichen

Der Zwischenbericht basiert auf Art 45 Abs 9 und 20 BRRD und die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen endet am 30. August 2016.

 

Interim Report on MREL

 


 

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