EZB konsultiert Optionen und Ermessensspielräume

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Das von der Europäischen Zentralbank veröffentlichte Konsultationspapier zur Harmonisierung der im Unionsrecht eröffneten Optionen und Ermessensspielräume ist bereits das zweite Konsultationspapier, das zu dieser Thematik veröffentlicht wurde.

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Über das erste Konsultationspapier der EZB über die in der CRR und CRD IV eröffneten Optionen und Ermessensspielräume haben wir bereits in der Ausgabe 12/2015 unseres Newsletter berichtet.

Der wesentlichste Punkt dieser Konsultation dürfte jener sein, dass die EZB darauf verzichtet, für aufsichtliche Zwecke eine Bewertung der Aktiva nach IFRS zu verlangen. Diese Option wäre in Art. 24 der CRD IV vorgesehen, wird aber von der EZB nicht ausgeübt werden. Daher können Institute weiterhin nationale Bilanzierungsvorschriften anwenden.

Weitere, in dieser Konsultation behandelte, Optionen und Wahlrechte betreffen die aufsichtliche Befreiung von Kapitalvorschriften, die Behandlung gruppeninterner Engagements bei der Kalkulation der Leverage Ratio und der Risikoaktiva, der Effekt von Rating-Herabstufungen auf Anforderungen der Liquidity Coverage Ratio sowie die Duldung der Zusammenlegung der Funktionen des Vorsitzenden des Leitungsorgans in seiner Aufsichtsfunktion und des Geschäftsführers.

Die Konsultationsfrist endet am 21. Juni 2016.

 

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