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Kommission nimmt zwei Verordnungen zu MREL an

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Die angenommenen Verordnungen spezifizieren jene Kriterien, die die zuständigen Behörden von Banken in Abwicklung bei der Bestimmung der Mindestanforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten beachten müssen.

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Bei den angenommen Verordnungen handelt es sich um

  • Delegierte Verordnung zur Ergänzung der Richtlinie 2014/59/EU des Europäischen Parlaments und des Rates durch technische Regulierungsstandards zur Präzisierung der Kriterien im Zusammenhang mit der Methode zur Festlegung der Mindestanforderung an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten
  • Delegierte Verordnung zur Ergänzung der Richtlinie 2014/59/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung eines Rahmens für die Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen im Hinblick auf technische Regulierungsstandards für Methoden und Grundsätze der Bewertung von aus Derivaten entstehenden Verbindlichkeiten

Bezüglich der ersten Verordnung stellt die Kommission in ihrem Begleittext klar, dass die Ermächtigungsgrundlage in Art. 45 Abs. 18 der BRRD kein harmonisiertes Mindestniveau für die MREL festlegt. Aus diesem Grund wurde dieses Mindestniveau aus den vorgeschlagenen technischen Regulierungsstandards gestrichen und der EBA aufgetragen gegebenenfalls einen eigenen Gesetzgebungsvorschlag für die Einführung eines solchen Mindestniveaus der MREL vorzulegen.

Die zweite Verordnung wurde dagegen ohne Änderungen angenommen.

Über die Konsultation und den finalen Entwurf der EBA haben wir bereits in der Ausgabe 01/2015 (Konsultation) bzw. 09/2015 (finaler Bericht) berichtet.

 

Verordnung zu MREL-Kriterien

Verordnung zu Methoden und Grundsätze der Bewertung

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