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ESAs veröffentlichen finalen RTS-Entwurf zu Kreditrisikominderungstechniken

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Der von den drei europäischen Aufsichtsbehörden EBA, ESMA und EIOPA veröffentlichte finale Entwurf bezieht sich auf Kreditminderungstechniken für OTC-Derivatekontrakte, die nicht durch eine Zentrale Gegenpartei gecleart werden.

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Gegenüber dem Konsultationspapier vom Juni 2015 (wir haben darüber in der Ausgabe 08/2015 unseres Newsletters berichtet) haben sich einige Änderungen ergeben. Dies sind beispielsweise:

  • Neu hinzugekommen ist Art. 5 „Margin Berechnung mit Zentralen Gegenparteien aus Drittstaaten“
  • Bei Art. 8 „Schwellenwerte basierend auf dem Nominalwert“ wurde hinzugefügt, dass bei der Berechnung alle nicht zentral geclearten OTC Derivate Kontrakte der Gruppe und ebenfalls solche Kontrakte auf Intergruppenbasis berücksichtigt werden sollen
  • Bei Art. 9 „Schwellenwert basierend auf dem Wert der Ersteinschusszahlungen“ wurde hinzugefügt, dass auch Gegenparteien, die Teil von verschiedenen Gruppen sind und die Summe aller Ersteinschusszahlung max. 50 Mio. beträgt sowie wenn beide Gegenparteien Teil derselben Gruppe sind und die Summe aller Ersteinschusszahlungen max. 10 Mio. beträgt, von dem Erfordernis der Einsammlung von Ersteinschusszahlungen befreit wird

Der finale Entwurf wurde nun an die Europäische Kommission weitergeleitet. Erst nach Annahme durch diese, sowie des Europäischen Parlaments und des Rates werden die technischen Regulierungsstandards durch die Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union rechtlich verbindlich.

 

Draft Regulatory Technical Standards on margin requirements for non-centrally cleared derivatives

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