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Erinnerung – RÄG gilt ab 1.1.2016 auch im Meldewesen

Financial Services News

Mit dem Inkrafttreten des Rechnungslegungsänderungsgesetzes (RÄG 2014) ändern sich ab 1. Jänner 2016 zahlreiche Bilanzierungs- und Bewertungsregeln im UGB. Dies ist für Banken bereits in den Quartalsmeldungen 2016 relevant. Für Banken mit Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 bedeutet dies, dass im Jahr 2016 alle auf Basis UGB/BWG zu erstellenden Meldungen die Änderungen des RÄG 2014 zu berücksichtigen haben.

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Folgende Änderungen sind insbesondere für Banken relevant:

  • Verpflichtender Ansatz von aktiven Steuerlatenzen aus temporären Differenzen (§ 198 Abs 9 UGB)
  • Rückstellungsbewertung mit dem bestmöglichen Schätzwert, inklusive Abzinsung (§ 211 UGB)
    Wahlweiser Ansatz von aktiven Steuerlatenzen aus Verlustvorträgen (198 Abs 9 UGB)
  • Kein Ansatz unversteuerter Rücklagen (Entfall § 205 UGB)
  • Verpflichtende Zuschreibung im Anlage- und Umlaufvermögen, außer bei Firmenwerten (§ 208 Abs 2 UGB)
  • Verpflichtende Aktivierung von Disagios bei Verbindlichkeiten (§ 198 Abs 7 UGB)

Es bestehen diverse Übergangsregelungen. Eine Änderung der Formblätter zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bei Banken ist bis dato noch nicht erfolgt. Die Streichung des außerordentlichen Ergebnisses im UGB ist aufgrund der Einführung des neuen § 54a BWG bei Banken nicht relevant.

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