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Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) im Amtsblatt veröffentlicht

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Die Richtlinie(EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015 über Zahlungsdienste im Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2009/110/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010 sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG wurde im EU-Amtsblatt (L337) vom 23. Dezember 2015 veröffentlicht.

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Die PSD 2 soll einen einheitlichen Rechtsrahmen für Internetzahlungen und mobile Zahlungen im gesamten EU-Raum schaffen. Außerdem soll der Wettbewerb zwischen Zahlungsdienstleistern gefördert, die Effizienz gesteigert und eine Kostensenkung erreicht werden. Damit hängt auch die Standardisierung zusammen, die vor allem bei durch Dritte Zahlungsdienstleister bereitgestellte Kontoinformationen zum Tragen kommt.

Durch die PSD 2 wird der Anwendungsbereich der Zahlungsdiensterichtlinie auf sogenannte Dritte Zahlungsdienstleister ausgedehnt. Diese Dritte Zahlungsdienstleister treten als Intermediäre zwischen Zahlungsdienstnutzer und Zahlungsinstitut in Form von Kontoinformationsdiensten oder Zahlungsauslösediensten auf. Sie müssen sich als Zahlungsinstitut zulassen und unterliegen den Anforderungen an Berufshaftpflicht, Anfangskapital und Eigenmittel, Rechnungslegung und Abschlussprüfung, Haftung und Informationspflichten.

Die Mitgliedstaaten müssen die PSD 2 bis zum 13. Jänner 2018 in nationales Recht umsetzen.

 

RICHTLINIE (EU) 2015/2366 des europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015

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