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CRR-Begleitverordnung-Novelle

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In der CRR-Begleitverordnung wird der neue § 21a „Vorabgenehmigung für die Rückzahlung von Geschäftsguthaben aufgrund von gekündigten Genossenschaftsanteilen“ eingefügt.

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Kreditinstituten in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft, die nicht der direkten Aufsicht durch die EZB unterliegen, wird für das Kalenderjahr 2016 vorab die Genehmigung der Rückzahlung von Geschäftsguthaben aufgrund von ab dem 1. Jänner 2014 erfolgten Kündigung von Geschäftsanteilen, die als Posten des harten Kernkapitals gelten, bis zu 1% des vor der Rückzahlung anrechenbaren harten Kernkapitals erteilt, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Die Harte Kernkapitalquote beträgt mindestens 7%
  • Die Gesamtkapitalquote beträgt nach der Rückzahlung mindestens 10,5%
  • Der Jahresabschluss 2014 wurde der FMA rechtzeitig und vollständig übermittelt
  • Die Meldung zum 30. September wurde rechtzeitig und korrekt erstattet
  • Die Rückzahlung erfüllt die Voraussetzungen des Art. 78 CRR und des Art. 32 der Verordnung (EU) Nr. 2014/2014

Der Betrag von 1% ist folgendermaßen zu berechnen: von der Summe der Rückzahlungsbeträge aus sämtlichen gekündigten Geschäftsanteilen des Geschäftsjahres 2014 ist die Summe aller neu begebenen und eingezahlten Geschäftsanteile abzuziehen und das Ergebnis durch die harte Kernkapitalquote zum Ende des Jahres 2014 zuzüglich der Summe aller Rückzahlungsbeträge aus allen Kündigungen dieses Geschäftsjahres zu dividieren.

 

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