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Frist zur Vorsteuerrückerstattung 2014 in der EU endet mit 30.09.2015

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Anträge auf Rückerstattung ausländischer Vorsteuern innerhalb der EU aus dem Jahr 2014 sind bis spätestens 30.09.2015 auf elektronischem Weg beim Finanzamt einzureichen. Die Anträge sind für jeden Mitgliedstaat gesondert zu stellen und können ausschließlich auf dem Weg der Datenübertragung (Finanzonline, Datenstromverfahren) eingebracht werden.

 

Dazu stehen drei Varianten zur Verfügung:

  • Erstattungsantrag über FinanzOnline mit Login (Begrenzung von je 40 Belegen für Kauf/Importe),
  • XML-Erstellung in FinanzOnline ohne Login und Übermittlung im Datenstromverfahren (Begrenzung auf insgesamt 100 Belege) oder
  • Erstellung des Antrags in externer Software und Übermittlung im Datenstromverfahren (Begrenzung auf insgesamt 1.000 Belege).

Die Erfahrungen seit der Einführung des elektronischen Erstattungsverfahrens zum 1.1.2010 haben gezeigt, dass die tatsächliche Antragserstellung und -einreichung sehr komplex ausfällt. Insbesondere bei umfangreichen Anträgen (hohe Belegsanzahl) kommt es immer wieder zu technischen Komplikationen, die die fristgerechte Antragseinreichung zu verhindern drohen. Wir empfehlen daher den Vorsteuererstattungsantrag - insbesondere bei Antragstellung im Datenstromverfahren - frühzeitig zu erstellen und mindestens eine Woche Spielraum für eine allfällige Fehlersuche einzuplanen.

Die Anträge sind jedenfalls bis 30.09.2015 einzubringen. Bei der Frist handelt es sich um eine Ausschlussfrist, die nicht verlängert werden kann.

Es ist darauf zu achten, dass in manchen Ländern in jenen Fällen, in denen unterjährig eine Registrierung zur Umsatzsteuer erfolgt ist, ein eventueller Antrag auf Vorsteuerrückerstattung jedenfalls auf den Zeitraum vor der Registrierung entfallen muss. Ansonsten kommt es zur Abweisung des Rückerstattungsantrages.

 

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