Tax News: Einbeziehung von Gewinnausschüttungen in GSVG-Beitragsgrundlage

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Nicht ASVG-pflichtversicherte Gesellschafter-Geschäftsführer werden durch die SVA der gewerblichen Wirtschaft dazu aufgefordert, die Höhe der Gewinnausschüttungen bekannt zu geben. Wir informieren über die Hintergründe dafür.

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Die SVA der gewerblichen Wirtschaft hat in letzter Zeit die Versichertengruppe der Gesellschafter-Geschäftsführer in einem Schreiben dazu aufgefordert, die Höhe der Gewinnausschüttungen bekannt zu geben. Solange dieser Aufforderung nicht nachgekommen wird, werden demnach die Beiträge auf Basis der Höchstbeitragsgrundlage vorgeschrieben.

Hintergrund dieses Schreibens ist, dass bei den GSVG-pflichtversicherten Gesellschafter-Geschäftsführern einer GmbH nach dem Gesetz auch die Gewinnausschüttung zur Beitragsgrundlage gehört. Da es sich dabei idR um endbesteuerte Einkünfte handelt, die nicht in der Einkommensteuererklärung aufscheinen, wurde diese - uE verfassungsrechtlich bedenkliche - Regelung bisher aber kaum umgesetzt.

GSVG-pflichtig sind vor allem jene Gesellschafter-Geschäftsführer, die wesentlich (über 25 %) beteiligt oder unentgeltlich tätig sind (für Gesellschafter-Geschäftsführer von kammerangehörigen GmbHs greift hier die Mindestbeitragsgrundlage). Für Versicherte bzw Mehrfachversicherte, die mit ihren Beitragsgrundlagen ohnedies schon die Höchstbeitragsgrundlage ausschöpfen, kann die zusätzliche Einbeziehung der Gewinnausschüttung aber zu keiner Beitragsnachbelastung führen.

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